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Wissenschaftler ergründen Nahtod
Nicht das Jenseits als Ursache
14.04.2006 10:44 Uhr
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Der Weg ins Jenseits von Hieronymus Bosch
© Public Domain
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USA - Nahtoderfahrungen haben keineswegs etwas mit dem Jenseits oder einem Zustand zwischen Leben und Tod zu tun, sondern lassen sich ganz und gar rational erklären. Dies ist das Ergebnis einer Studie der University of Kentucky.
Geleitet wurde die Studie von Kevin Nelson - dieser wollte zusammen mit seinem Team dem Geheimnis der Nahtoderfahrungen auf den Grund gehen. Um die wahre Natur der mysteriösen Erlebnisse zwischen Leben und Tod zu erforschen, wurden 55 Personen mit Nahtoderfahrungen mit 55 weiteren Personen verglichen, denen solche Erlebnisse fremd waren.
Nahtoderfahrungen umfassen etwa das Sehen des "Licht ins Jenseits", das Gefühl des Verlassens des Körpers sowie unerklärliche Glücksgefühle und die Vorstellung, von Engeln und ähnlichen Wesen umringt zu sein.
Doch laut den Wissenschaftlern um Kevin Nelson könnten diese Erlebnisse auf eine rationale Ursache zurückgeführt werden.
Denn wie sich bei der Studie herausstellte, waren bei knapp 60 Prozent der Probanden mit Nahtoderfahrungen Probleme der Schlaf-Wachzyklen festzustellen. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Rhythmen kann es vorkommen, dass diese Personen während der Wachphase abrupt in einen intrusiven (gezwungenen) REM-Schlaf fallen - wobei das Gefühl des Wachzustandes erhalten bleibt.
Beispielsweise wachen diese Personen auf, können sich jedoch aufgrund der eingreifenden REM-Schlafphase nicht bewegen und vernehmen Geräusche, welche andere Personen jedoch nicht hören können.
Bei den Probanden ohne Nahtoderfahrungen konnten dagegen nur 24 Prozent über solche und ähnliche Erlebnisse berichten.
Aus diesen Ergebnissen schließen die Wissenschaftler, dass ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den intrusiven REM-Schlafphasen und den Nahtoderfahrungen bestehe. So ist es möglich, dass in Zusammenhang mit Gefahrsituationen diese REM-Phasen eintreten und sich Personen aufgrund der die REM-Phase begleitenden Umstände (Bewegungsunfähigkeit, verminderte Auffassungsgabe) in einem Zustand zwischen Leben und Tod wähnen.
Zusätzlich dazu ist in der REM-Phase eine gesteigerte visuelle Aktivität vorhanden, durch welche das Sehen von "Licht" oder auch "Lichtgestalten" zu erklären ist.
(MF)
Quelle:
American Academy of Neurology
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