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 Kategorie: Archäologie

Saurier fraßen in den Baumkronen
Paläontologen legen fossilen Wald frei
28.02.2006  09:06 Uhr



Detailansicht eines versteinerten Baumstammes. Das Holz ist durch Kieselsäure (Quarz) ersetzt worden, wobei häufig noch originale Strukturen wie Jahresringe erhalten geblieben sind.
© Hans-Ulrich Pfretzschner


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Urumqi / China - Im Nordwesten Chinas, in der Wüstenlandschaft des Junggarbeckens nahe der Stadt Urumqi, hat der Boden Erinnerungsstücke aus der Zeit der Dinosaurier aufbewahrt, welche nun durch das Team des Tübinger Paläontologen Prof. Hans-Ulrich Pfretzscher freigelegt wurden.

Wie es zur Zeit des Jura vor 205 bis 145 Millionen Jahren auf der Erde ausgesehen haben könnte, lange bevor es Menschen gab, das regt heute die Fantasie vieler Menschen an. Doch was man über die Zeit der Dinosaurier und ihre damalige Umwelt sicher sagen kann, ist mühsam zu erforschen - und ein vollständiges Bild wird wohl nie zu bekommen sein.

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Der Paläontologe Prof. Hans-Ulrich Pfretzschner vom Institut für Geowissenschaften der Universität Tübingen hat zusammen mit seinem Team und chinesischen Forschern ein Mosaiksteinchen beigetragen: Bei der Fossiliensuche im Junggar-Becken im Nordwesten Chinas haben die Wissenschaftler nicht nur etwa 160 Millionen Jahre alte Knochen und Zähne von Sauriern und kleinen Säugetieren gefunden und klassifiziert, sondern auch einen fossilen Wald aus der Zeit des Oberjura eingehend untersucht und am Computer rekonstruiert.

Das chinesische Junggar-Becken befindet sich zwischen Kasachstan im Westen und der Mongolei im Osten. Die Wissenschaftler haben bei ihren bereits mehrjährigen Untersuchungen nun weitere Wüstenbecken hinzugenommen, die ebenfalls von Gebirgen wie dem Himalaya und dem Altai-Gebirge begrenzt sind.

Im vergangenen Jahr legten die Tübinger Wissenschaftler ihr Hauptaugenmerk auf die Erforschung der Reste eines fossilen Waldes, den nordamerikanische Geologen 1990 im Junggar-Becken nördlich des Ortes Qitai entdeckt hatten. in der Wüste des Junggar-Beckens aufgemacht.

Es gibt zum einen bis zu 25 Meter lange liegende Baumstämme, für die Forschung noch interessanter sind aber etliche aufrecht stehende fossile Baumstümpfe, deren Holz über die Jahrmillionen verkieselt ist. Das Holz stammt von Araukarien, einer Koniferengruppe zu der auch noch die heutigen Zimmertannen gehören.

"Man weiß, dass die damals sehr verbreitet waren. Araukarien sehen auch heute noch am Anfang in der Gestalt wie ein Tannenbaum aus, später bilden sie einen Schirm, ähnlich wie Pinien", erklärt Oliver Wings.

Die Tübinger Forscher haben eine Positionskarte angelegt, auf der die 65 erhaltenen Baumstümpfe des jurassischen Waldes eingezeichnet sind.

Außerdem wurden am Fuß des Tianchan-Gebirges Fossilien jurassischer Kleinsäuger gesucht. Diese Tiergruppe ist erst in der Trias - vor etwa 225 Millionen Jahren - entstanden. Von Urumqi aus wurde auch eine bereits bekannte Fundstelle mit Wirbeltierfossilien weiter ausgebeutet.
(JB)


Quelle:
idw



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