Suchen & Finden:






Autoren - Artikel



 Anzeige:
JUFOF Ausgabe 161 der GEP e.V.




 Kategorie: Medizin

Medikamente zum Einatmen
Nanohale für Lungentherapie
07.02.2006  09:01 Uhr



ArtistView: Frau bei Atmen
© MF


 Anzeigen und Specials:




GESCHENKIDEE
Die Sterntaufe: Benennen Sie symbolisch einen echten Stern. Mit Urkunde, Sternkarten und viel Zubehör - original von MySTAR®.
www.mystar.de




Testen Sie jetzt die
Süddeutsche Zeitung
2 Wochen kostenlos und unverbindlich!



Marburg / Deutschland - Die Grundlagen für eine neuartige Lungentherapie werden nun in der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 2,4 Millionen Euro geförderten Forschergruppe "Polymere Nanocarrier zur pulmonalen Verabreichung von Wirkstoffen (Nanohale)" gelegt.

Unter Führung der Philipps-Universität Marburg werden insgesamt sieben Teilgruppen in Marburg, an der Justus-Liebig-Universität Gießen und am GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in München ein breit angelegtes und interdisziplinäres Arbeitskonzept verfolgen.

Anzeige:




Im Förderzeitraum, der sich zunächst über drei Jahre erstreckt, wollen die Nanohale-Forscher neue Ansätze für die Lungentherapie eröffnen. Ihr Ziel sind "Medikamente zum Einatmen". Hierfür sollen neue Trägersysteme ("Carrier") entwickelt werden, die, mit Wirkstoffen beladen, dann vom Patienten eingeatmet werden können.

"Nicht die Wirkstoffe selbst sind neu", erklärt Professor Dr. Thomas Kissel, Direktor des Instituts für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie der Philipps-Universität, "vielmehr geht es darum, dass wir mittels geeigneter Trägermaterialien ihre zeitliche und räumliche Verteilung direkt vor Ort in der Lunge steuern können."

Hierzu wollen die Forscher Nanoobjekte mit verschiedensten Eigenschaften entwickeln: Partikel, Fasern, Röhren und Molekülkomplexe im Nanoformat sollen abhängig von ihrer Zusammensetzung, Struktur und Dimension auf jeweils spezifische Art mit den Gewebezellen in der Lunge wechselwirken, um dort ihre Medikamentenfracht abzugeben.

"Während normalerweise die menschliche Blutbahn als Träger von Wirkstoffen genutzt wird, kann ein solches Drug Targeting die Wirkungsweise von Medikamenten entscheidend verbessern," erklärt Kissel weiter. "Insbesondere die Lunge als 'direkt' zugängliches Organ bietet sich für diese Vorgehensweise an."

Mit Nanohale wollen die Marburger, Gießener und Münchener Forscher auch eine Lücke in der deutschen Forschungslandschaft schließen.

"Während die USA und Japan das Drug Targeting bereits sehr stark fördern, ist die Schnittstelle zwischen Nanomaterialien und deren medizinischer Anwendung in Deutschland noch wenig untersucht", unterstreicht Professor Dr. Dr. Friedrich Grimminger vom Lungenzentrum Gießen die Bedeutung der DFG-Forschergruppe.

Nanohale ist der derzeit größte deutsche Forschungsverbund, der sich diesem Thema widmet.
(JB)


Quelle:
idw



>>> diesen Beitrag einem Freund per eMail empfehlen <<<


  Weitere News aus der Kategorie Medizin
 01.03.2006 - Cannabis zerstört Leukämie-Krebszellen
 28.02.2006 - Neuer Vogelgrippe-Virus Typ
 27.02.2006 - Russisches Vogelgrippe-Vakzin
 26.02.2006 - Vogelgrippe
 26.02.2006 - Wirkstoffe gegen Herzerkrankungen
 25.02.2006 - Rauchen und Passivrauchen in Europa
 24.02.2006 - Haut aus der Sprühdose

Veröffentlichung und Weitergabe, auch auszugsweise, bei Newsbeiträgen unter Angabe der Quelle (www.paranews.net) mit Hyperlink zu www.paranews.net nur zu nicht kommerziellen Zwecke gestattet.
Bilder, Artikel, Dokumentationen, Interviews, u.a. dürfen nur nach vorher schriftlich erteilter Genehmigung durch den Verlag veröffentlicht oder vervielfältigt werden.
Alle Rechte vorbehalten.



 neue Beiträge in Thema:

...........................

 sind ufos eine gefahr?

...........................

 Fast Geheim?

...........................

 Testläufe erfolgreich (Reopening 1.Mai)

...........................

 Dimensionen?

...........................

 Voll Bekloppt!

...........................







 Anzeige






Alle Angebote, Dienste und Services von www.paranews.net unterliegen dem alleinigen Urheber- und Nutzungsrecht von www.paranews.net und seinen lizenzierten Partnern.
Nachrichten | Artikel | Archiv-Suche | Kino-Empfehlungen | RSS | Impessum
© 2004 - 2006 www.paranews.net Limited, All rights reservred