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Tucson Citizen / USA - Romie Holguin, eine ganz gewöhnliche Hausfrau, hat seit 20 Jahren keinen ruhigen Schlaf mehr, denn 4 Kinder, 5 Enkel, 1 Poltergeist, etliche Hausgespenster und prophetische Albträume rauben ihr die Bettruhe.
Die rastlosen Nächte begannen, als sie mit ihrem Ehemann Fernando in das neues Haus in Tucson einzog. "Fernando hatte anfangs eine Abneigung gegen das alte Gebäude. Es sei zu alt, zu baufällig und unbewohnbar, argumentierte er, doch ich ließ mich nicht beirren. Ich überzeugte ihn, dass wir in diesem Haus glücklich werden", erzählte Romie Holguin der Journalistin Polly Higgins von der Tucson Citizen.
"Es dauerte eine Weile bis das neue Heim bezugsfertig war, doch schließlich war es dann soweit. Schon in den ersten Tagen traf ich eine männliche Gestalt auf dem Flur, die große Ähnlichkeit mit dem "Sensemann" hatte. In einem langen, schwarzen Kapuzen-Cape, das Gesicht verhüllt und nicht erkennbar, lief er mir des öfteren über den Weg. Insgeheim gab ich der Spukgestalt den Namen Men in Black ", fuhr Romie Holguin fort.
Ob ihre Familie ebenfalls den Geist gesehen hätte, wollte die Journalistin wissen. "Nein, ich erzählte anfänglich auch niemand davon, da ich Angst hatte, dass man mich für verrückt erklärt", äußerte die Befragte. "Erst als mein damals 4jähriger Sohn Johnny von einem "Schwarzen Mann" erzählte, der hin und wieder im Flur stehen würde, habe ich mein Schweigen gebrochen. Obwohl meine Familie sehr verständnisvoll reagierte wurde das Thema letztendlich totgeschwiegen."
"Eines Tages tauchte, neben dem "Sensemann", noch ein weiteres Geistwesen auf. Ein kleines Gespenster-Mädchen in pinkfarbener Kleidung durchstreifte unser Haus und versuchte mit meinem Sohn Kontakt aufzunehmen", fuhr die Romie Holguin fort.
"Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Spukgestalten friedlich und störten nicht weiter. Im Jahr 1993 sollte sich das abrupt ändern. Aus einem unerfindlichen Grund wurde der Men in Black gewalttätig, attackierte mich im Schlaf oder versuchte mich zu ersticken. Seit diesem Zeitpunkt habe ich Bisswunden an den Oberarmen oder Würgemale am Hals", schilderte die Hausfrau und Mutter, "doch erst im Jahr 2003 als mein Mann Fernando beobachtete, wie unser 3jähriger Enkel Alec von dem Geist gepeinigt wurde, beschlossen wir Deacon Ken Moreland von der Most Holy Trinity Church und einen paranormalen Wissenschaftler zu Rate zu ziehen."
Bei diesem ersten Angriff auf das Enkelkind, musste Fernando Holguin mit ansehen, wie sein Grand-Baby Alec von einer mysteriösen Kraft die Treppe hinuntergestoßen wurde. Etwas später bekam das Kind einen "unsichtbaren" Schlag auf die Stirn und taumelte in einen Glaskerzenhalter. Daraufhin beschloss Familie Holguin den paranormalen Wissenschaftler Amy Allan zu Rate zu ziehen, der mittels verschiedener technischer Geräte, einem Medium und einem Hellseher, die paranormalen Aktivitäten im Haus unteruschte. Nach mehreren Monaten kam er zu dem Ergebnis, dass der "Schwarze Mann" ein Poltergeist ist und neben diversen anderen, undefinierbaren Energien das Haus frequentiert, während Deacon Ken Moreland davon ausgeht, dass der Teufel im Haus der Holguins sein Unwesen treibt.
Amy Allan gab zu, dass selbst er sich in dem Haus fürchtet. "Romie reagiert sehr sensibel auf ihre Umwelt und lockt diese Phänomene an. Sie muss lernen die Geister unter Kontrolle zu halten", riet der Wissenschaftler, doch wirklich helfen konnte auch er nicht.
Seit einem Monat hat Romie Holguin hellseherische Fähigkeiten. Jede Nacht träumt sie von Katarstrophen, wandert zwischen Leichen und muss die grausamsten Bilder ertragen. Jetzt schläft sie noch weniger als zuvor: "Ich fürchte mich einzuschlafen und versuche wach zu bleiben", gesteht sie gegenüber der Tucson Citizen.
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