Oak Island ( Teil 5)
Ein Artikel von Jürgen Bayer
21.07.2004 21:20 Uhr
1795 beginnt die Suche auf Oak Island nach dem gehmnisvollen Schatz. Der zwanzigjährige Holzfäller Daniel Mac Ginnis stolperteüber eine Vertiefung im Waldboden und entdeckte dabei das Loch das so viele Rätsel verbirgt. Am Tag darauf holte er zwei Freunde und versuchte vergeblich den Schatz zu heben. Weitere Versuche folgten, scheiterten jedoch am finanziellen Mangel, oder aufgrund der guten Sicherung des Lochs.
1804 konnten die drei Besucher die Firma Onslow- Company als Geldgeber für einen weiteren Versuch des Bergens gewinnen. Leider brachten auch die damalige moderne Technik kein Licht ins Dunkle. 1849 wurde die Truro Company gegründet und wollte sich den Schatz holen. An ihrer Seite war einer der drei Freunde, Anthony Vaughan. Dieser fungierte hauptsächlich als Berater. Durch den erfahrenen Berater und durch die nochmaligen Neurungen der Technik wollte man den Schatz heben. Die Company musste ihr vorhaben erneut aufgrund Geldmangels aufgeben, als ein kürzlich errichteter Damm durch den Atlantik weggerissen wurde.
Dann wurde es einige Zeit still um den doch so sagenumwobenen Schacht auf der Insel. Erst nach Ende des Ersten Weltkriegs begann eine neue Ära. Mel Chappell, bekannt auch durch seine Inka- Theorie, war der Mann der Stunde. Dennoch scheiterte auch er an dem Sicherungssystem, dass den Schacht beschützte. Um 1941, während des Zweiten Weltkriegs, forschte der Ingenieur Edwin Hamilton aus New York sechs Jahre lang auf der Insel. Leider auch vergebens. Er war ein Verfechter der Theorie, dass aufgrund des Planes und des Systems des Schachtes englische oder französische Ingenieure diesen gebaut hatten. 1960 zogen das Ehepaar Mildred und Robert Restall mit Ihren beiden Söhnen auf die Insel um Ihre Forschungen zu betreiben. Robert war von dem Schatz sehr überzeugt und es war ein Traum von ihm, ihn zu heben. Am 17. August 1965 war sein Traum leider zu Ende. Robert Restall, sein Sohn und zwei Arbeiter verloren in einem der Schächte durch ausströmendes Gas das Bewusstsein. Alle vier ertranken. 1967 gründete der Bauunternehmer Dan Blankenship aus Florida mit einem Geschäftsmann aus Montreal und weiteren Geldgebern ein neues Schatzsucher-Konsortium: die "Triton-Allianz". Dieses Konsotrium ist die bis jetzt das fortgeschrittenste und beste Unternehmung. Sie schafften es den Schacht weiter zu vertiefen, machten Kameraaufnahmen und trugen maßgeblich dazu bei, dass uns viele Informationen über den Schacht vorliegen.
Die Kameraaufnahmen wurden 1971 gemacht. Leider waren die Bilder unscharf, da Wasser die Sicht getrübt hatte. 1978 wurde ein gelegter Schacht verbreitert, da er zuvor beinahe Blankenship unter sich begraben hätte, als dieser alleine versucht hatte weiter zu kommen. Leider wurde eine erneute Grabung durch den Fluch der auf diesem Schacht lastet verhindert. Ein Bohrer brach ab und versperrte den Weg. In der heutigen Zeit ist neben der Triton Allianz auch noch ein Privatman auf der Schatzsuche: Ted Nolan. Seine Theorie, ein Kreuz virtuell gemalen durch Granitsteine, welches als Mittelpunt den Schacht hat, ist seine wichtigste Theorie, die Nolan den Freimaurern zuschreibt.
1987 scheiterte ein groß angelegter Bergungsvresuch, da dass Kapital der Triton Allianz bei einem damaligen Börsen Crash verloren ging. Die Idee, ein rießen großes Loch in die Erde zu schaufeln um dann an des RätselŽs Lösung kommen, war nicht schlecht, scheiterte jedoch wie schon beschrieben an dem Börsenchrash. Schon wieder der Fluch? Die beiden Hauptkonkurrenten, Blankenship und Nolan sind selber auch zerstritten. Sie geben keine Interviews, sie streiten sich um Zugänge und kommen auf keinen gleichen Nenner. Vermutlich ist der Fluch so stark und so aktiv, dass das Geheimnis um den Schacht nie gelüftet wird.
(Ler)
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