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| Kategorie: Klimaforschung |

Bis 2060 ist der Nordpol eisfrei!
07.10.2005 08:45 Uhr
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Satellitenbild des Nordpols
© Planetary Visions, London
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Arktis - Laut neuen Studien des National Snow and Ice Data Centers verringert sich die von Treibeis bedeckte Fläche der Arktis immer weiter. So haben die Werte im September diesen Jahres einen neuen Tiefstand erreicht. Seit den vergangenen 100 Jahren gab es noch nie so wenig Eis in der arktischen Region.
Mitte September erstreckte sich die eisbedeckte Fläche über 5,35 Millionen Quadratkilometer. Dies sind rund 20 Prozent mehr als in den Jahren von 1978 bis 2000.
Das Klima in der Arktis unterliegt zwar natürlichen zyklischen Schwankungen, dennoch sind die Forscher der Ansicht, dass die durch uns Menschen verursachte Klimaerwärmung teilweise für das im Rekordtempo schmelzende Eis verantwortlich ist.
"Der September 2005 ist ein neuer Rekord. Wir haben die kleinste Eisfläche seit der ersten Satellitenmessungen 1978. Außerdem ist es die Fortsetzung von vier aufeinander folgenden Jahren, in denen das Eis stetig abgenommen hat", bemerkt NSIDC-Forscher Mark Serreze.
Sollte die Eisfläche mit der gegenwärtigen Geschwindigkeit weiter abnehmen, so wird gegen 2060 die Fläche des Nordpols völlig eisfrei sein, befürchten führende Wissenschaftler.
Die NSIDC-Forscher haben auch festgestellt, dass die mit Eis bedeckte Fläche in diesem Jahr sogar geringer ist, als während der starken Wärmeperioden in den 30er und 40er Jahren.
Mark Serreze sieht dies als Beleg für eine durch Menschen verursachte Klimaveränderung: "Das ist immer noch eine kontroversielle Meinung, da es permanent Unsicherheiten gibt. Das Klimasystem hat viele natürliche Schwankungen und daher gibt es viele Unklarheiten, insbesondere in der Arktis."
Die Forscher sehen jedoch das Schmelzen des Eises nur als den Anfang und die negativen Folgen sind bisher nur teilweise abzuschätzen. "Wenn das Eis geschmolzen ist, wird das dunkle Wasser des nördlichen Eismeers die Erwärmung zusätzlich anheizen, da die dunkle Wasserfläche die Wärme besser absorbiert als etwa das helle Eis", so Serreze. Daher würden sich die Ozeane weiter aufheizen. Dies würde dann auch eine Eisbildung im Spätherbst und im Winter weiter erschweren.
(MF)
Quelle:
derstandard.at
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