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Schweiz – An der Deutsch –Schweizerischen Ordinarienkonferenz (kurz DOK), welche das Koordinationsgremium der Katholischen Kirche in der Deutschschweiz darstellt, wurde nun beschlossen, mittels sogenannter "Beamer", dass das Evangelium an 10 der bedeutenden Kirchenmauern projiziert werden soll. Hiermit will sich die Kirche von ihrer unkonventionellen Seite zeigen, um Werbung für ihren Glauben zu machen. Der Generalvikar des Bistums Basel und Präsident der DOK, Roland-Bernhard Trauffer äußerte sich hierzu mit folgender Meinung: "Dies soll eine unkonventionelle und attraktive Art darstellen, die Botschaft des Evangeliums zu verbreiten, und eine der Zeiten angepasste dazu."
Bei Dunkelheit soll eine Kombination aus Sätzen und Sprüchen der Heiligen Schrift mit aktuellen Berichten an die Wände der 10 bedeutenden Kirchen der Region, mit Hilfe von Projektoren, geworfen werden. Die großflächigen Mauern bieten sich geradezu für dieses Projekt an, signifikante Botschaften auf zeitbedingte Begebenheiten nach außen zu tragen", definierte Trauffer.
"Die obligaten Plakataktionen zielen eher auf die Werbung für die Institution Kirche, als auf die beinhalteten Heiligen Botschaften, wie es bei dem sogenannten "Kirchenleuchten" der Fall ist", fuhr Trauffer weiter fort. Der in Berlin und Zürich arbeitende Filmregisseur Rudolph Jula lieferte die Idee für das Projekt, welches unter der Leitung seines Unternehmens in einigen Monaten realisiert werden könne. Zunächst beschränkt sich das Projekt auf 10 Kirchen, um zu sehen, ob die neue Art der Werbung bei den Gemeinden überhaupt ankommt. Wenn das Projekt ein Erfolg wird, dann sollen auch in Zukunft andere Pfarreien von der Idee profitieren können. Die Investition von Geldern für die neue Art von Werbung sollen im Vergleich zu anderen Werbe-Aktionen anderer Kirchen unwesentlich sein, hieß es.
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