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Damaskus / Syrien - Ein schweizer Ausgrabungsteam hat bei einer archäologischen Expedition in der Nähe von Palmyra in Syrien, etwa 100.000 Jahre alte Knochen eines Tieres entdeckt.
Nach ersten Untersuchungen ist man der Ansicht, dass es sich bei den Knochen um die Überreste einer Kamelart handelt. Allerdings wäre diese etwa doppelt so groß, wie jede heute lebende Art dieser Wüstentiere.
Es gab durchaus Kameltiere die für gegenwärtige Verhältnisse eine enorme Größe hatten. So existierte vor etwa 5,3 Millionen Jahren das Titanotylopus, ein Kamel mit einer Schulterhöhe von 3,5 bis 4,0 Metern.
Laut Walid Al-Asa'ad, dem Leiter der Expedition, sind die Knochen in einem gutem Zustand und werden sicherlich in einer weiteren Untersuchung mehr Aufschluss darüber geben, um was für ein Tier es sich bei dem Fund handelt.
Manche Wissenschaftler vertreten schon seit längerem die Ansicht, dass einige Großarten von Tieren durchaus in abgelegen Regionen weiter existiert haben könnten.
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