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 Rubrik: Klimaforschung

Klimaänderung wird Menschen hungriger machen
07.09.2005  08:26 Uhr



Dublin / London / Wien - Die globale Klimaänderung wird auf die Lebensmittelversorgung der Erde schlimme Auswirkungen haben. Wissenschaftler haben ein tristes Bild über die Zukunft des Welthungers gezeichnet: In 50 Jahren könnten 50 Mio. mehr Menschen an Hunger leiden, wenn sich Temperaturen und Niederschläge verändern.

Die Situation könnte sich sogar noch verschärfen, wenn die wesentlichen Getreidesorten nicht jene Steigerungen erfahren, die die Produzenten versprechen. Zwei Forscherteams, eines vom UK Hadley Centre for Climate Prediction und ein zweites von der University of Illinois haben die Studien beim derzeit in Dublin stattfindenden British Association Festival of Science. "Wir erwarten eine Verschärfung der derzeit stattfindenden Probleme", meint Martin Parry vom Hadley Centre. "Heute sind es 500 Mio. Menschen, die gefährdet sind, in zehn Jahren werden es noch um zehn Prozent mehr sein", so der Experte. Es könnte nur eine rasche Umkehr der Klimapolitik diesen Gefahren entgegenwirken.

Die so genannte Klimaträgheit sorgt dafür, dass bei einem plötzlichen Stopp der CO2-Emissionen die Auswirkungen in 40 bis 50 Jahren spürbar werden. Nach Aussagen von Parry wird Afrika der Kontinent sein, der am ärgsten betroffen sein wird. "Nur ein höherer Lebensstandard und die Verringerung der Armut schaffen die Möglichkeit, auf diese Änderungen zu reagieren", meint Parry. Das Bild der britischen Forscher wird aber durch jenes der US-Forscher noch verstärkt. Untersuchungen an einem Maisfeld, das mit CO2 begast wurde, hat gezeigt, dass die Erträge unter diesen Umweltbedingungen nur unwesentlich sind, wie Steve Long von der University of Illinois deutlich gemacht hat. "Das alarmierende an dem Resultat war, dass die Erträge nach der erhöhten CO2-Zufuhr nur halb so groß waren, wie zuvor angekündigt. Im Fall von Mais - im Vorjahr gab es mehr Mais als je zuvor - sehen wir überhaupt keinen Zuwachs", so Long. "Rechnet man die Illinois-Ergebnisse auf Afrika um, wird der Rückgang der Ernte nicht wie angekündigt zwischen 2,5 und fünf Prozent liegen, sondern in den kommen Jahren zehn Prozent betragen", rechnet Parry vor.

"Die Klimaänderung darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden", meint der Experte Peter Weish, der Humanökologe und Umweltethiker an der Universität für Bodenkultur lehrt, im pressetext-Interview. "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in einem Erdölzeitalter leben, an dessen Fördermaximum wir uns nähern. Die Nachfrage wird immer größer und die Preise explodieren", erklärt Weish. Das bedeute, dass ein Umdenken im System erfolgen müsse, weil die Müllberge dieser Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft steigen. Das mache auch vor der industriellen Landwirtschaft nicht halt. "Lebensmittel mit einem Joule, verbrauchen zehn bis 20 Joule Erdöl in der Produktionskette", so Weish, der auch Mitglied der österreichischen Akademie der Wissenschaften ist. "Die ökonomischen Schwierigkeiten werden alle treffen", gibt der Experte zu denken. Daher müsse ein Umdenken und ein Umstrukturieren erfolgen. "Diese Umstrukturierung wird aber nicht reibungslos vor sich gehen", ist Weish überzeugt.

Weish wirft der Politik Versagen vor, denn die Veränderung werde alle treffen. "Heizkosten werden zum Beispiel drastisch steigen und Dinge, die heute selbstverständlich sind, werden nicht mehr selbstverständlich sein". Feststehe, dass die Wegwerfgesellschaft aufhören muss. "Wenn man heute einen Mülleimer in der Industriewelt ansieht, steigen einem die Grausperlen auf", kritisiert der Wissenschaftler. "Zu viele Rohstoffe werden hier einfach weggeworfen", so Weish abschließend.

© 2005 www.paranews.net, (JB)

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Quelle:
pte

   
   

Der Kontinent Afrika
© WHO

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