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Hamburg / Deutschland - Das Hamburger Jugendmarktforschungsinstituts tfactory befragte 900 deutsche Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 11 und 29 Jahren, welchen Stellenwert Eltern, Freunde, Ehrlichkeit, Treue, Gesundheit, Politik und Religion in ihrem Leben einnehmen. Diese Trendstudie mit dem Namen TIMESCOUT wird seit 2001 zweimal jährlich durchgeführt. Die vorliegenden Daten wurden im Sommer 2005 erhoben.
Mehr als 90% der Probanden erklärten, dass weder Glaube, Frömmigkeit, Gottesfürchtigkeit noch das Wort des Papstes eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen.
45% der 11 bis 14jährigen sind anscheinend vom Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche überhaupt nicht begeistert und gaben an, dass Benedikt XVI, weniger sympathisch bis unsympathisch wirkt.
Bei den 25 bis 29jährigen schnitt der Papst noch schlechter ab. Über 70% der jungen Bundesbürger versicherten, dass Joseph Alois Ratzinger keinen Platz in ihrem Herzen erobern konnte.
80% aller Befragten sind davon überzeugt, dass Freunde sowieso wichtiger sind als Religion und Politik.
Wie das Marktforschungsinstitut berichtete, beschäftigen sich unsere 11 bis 14jährigen Jungs und Mädels viel lieber mit dem Internet und surfen sich durch die Webseiten mit pornographischen Inhalten (60%), Glückspielangeboten (50%) oder informieren sich in Suizidforen über die unterschiedlichsten Methoden sich selbst zu töten (15%).
Studienleiter Bernhard Heinzlmaier von tfactory findet diese Tendenz erschreckend und verurteilt das konsumorientierte, materialistische, egobezogene, am eigenen Vorteil orientierte Verhalten der jungen Bundesbürger und bedauert, dass die Jugend ihre Unschuld verloren hat.
© 2005 www.paranews.net, (SvF)
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