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Bernabe Araoz / Argentinien - Ein satanisches Ritual hat die Bewohner der kleinen Stadt Bernabe Araoz in die Schlaflosigkeit getrieben. Nachdem man Kisten mit geköpften Tieren und den dazugehörigen Köpfen gefunden hat, sind nun viele Einwohner verwirrt und fragen sich, ob ein Fluch über der Stadt liegt.
Für die Stadtbewohner war der vergangene Sonntagmorgen nicht wie sonstige Morgen, denn das Entdeckte ließ sie erstaunen. Auf einem Fussgängerweg, der Richtung Marktplatz führt und in einer bisher nicht aufgefallenen Gegend der Stadt ist, wurden besagte Kisten gefunden. Als die Kisten geöffnet wurden, hatten die Entdecker noch keinerlei Idee was sich in den Kisten befinden könnte. Sie fanden vier Köpfe von Geißen und einem Schwein, die blutverschmiert und eingehüllt in beschriebenen und bunten Papier waren.
Die Einwohner der Stadt konnten sich nicht vorstellen, wer diese bizarren Gegenstände liegen hatte lassen. Einige der Entdecker erklärten, dass dies bereits das dritte Mal innerhalb von zwei Jahren war, das solch abscheuliches gefunden wurde.
"Mein Ehemann ging nach draußen und erzählt es mir. Es war sehr früh, so gegen 8:00 Uhr. Mein Sohn war gegen 4:00 Uhr morgens nach Hause gekommen, hatte allerdings nichts außergewöhnliches oder die Kisten selbst bemerkt. Es ist bereits das dritte Mal, das so etwas passiert. Sie hinterließen bei den Kisten auch Körbe mit Früchten. Aber jedesmal machen Sie es leise und heimlich. Es ist sehr schwer das mit erleben zu müssen." so eine Einwohnerin, die ihren Namen aus Angst nicht nennen möchte.
Graciela Brito lebt einige Blöcke von der Fundstelle der kopflosen Tiere entfernt. Vor einigen Monaten hat sie eine sehr alte Dame zusammen mit zwei sehr jungen Damen gesehen, die nach ihrer Ansicht im Zusammenhang mit dem Fund stehen könnten. "Sie hinterließen genau solche Taschen und zwei Wasserflaschen am Marktplatz."
Die Einwohner der Stadt werden von Tag zu Tag ängstlicher. Estela Telaya erinnert sich an ein weißes Fahrzeug, aus dem zwei Männer Körbe mit Früchten geladen haben und auf dem Marktplatz stehen haben lassen. "Ich habe Angst, dass eines Tages eine tote Person aufersteht. Das Schlimme an der Sache ist, dass es absolut sinnlos ist. Wir wissen nicht warum sie das getan haben oder wer sie sind." so Telaya
Einige Einwohner sind der Ansicht, dass es sich bei den Urhebern um eine Gruppe von Magiern handelt, die diesen Platz für ihre Rituale benutzen. Einige andere Einwohner sind der Meinung, dass es sich um Spinner handelt die selbst nicht so genau wissen, warum sie das machen.
Als die Polizei kurz nach der Entdeckung der Kisten an den Tatort kam, war das Blut an den Köpfen und leblosen Körper noch flüssig. Einige Ermittler gehen deshalb davon aus, dass die Köpfung erst kurz vor dem liegen lassen statt fand.
"Seltsame Sachen passieren hier andauernd." so Mario Moreno, ein Entdecker der Kisten. Mysteriöses hat schon immer den Marktplatz umgeben, wie auch ein bekanntes Sprichtwort im Dorf zu erzählen hat: "Hexen gibt es nicht, aber sie sind irgendwo da draußen."
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