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Michigan / USA - Wie die Wissenschaftlerin Ann Arbor von der Universität Michigan bekannt gab, sollen Placebos doch Wirkung zeigen. Ann Arbor konnte dies anhand von Studien an zwei Probandengruppen mit jeweils sieben Personen und mit einem Positronen-Emissions-Tomographen nachweisen.
Beiden Personengruppen wurden für den Versuch unmittelbare Schmerzen zugefügt. Die erste Gruppe bekam keine Schmerzmittel verabreicht, während die zweite Gruppe sogenannte Placebos verabreicht bekam, die wie bisher bekannt, keinerlei therapeutische Wirkung haben.
Per Handzeichen gaben die Probanden dann im Positronen-Emisions-Tomographen liegend zu verstehen, ab wann sie stärkere Schmerzen empfinden. Das Ergebnis ließ Schlüsse zu, dass in der Gruppe, die Placebos eingenommen hatte, sogenannte Endorphine in deren Gehirnen ausgeschüttet wurden, anders hingegen bei der Gruppe, die keine Medikamente bekamen.
Die Studie wird demnächst in der Fachzeitschrift "The Journal of Neuroscience" veröffentlicht.
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