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Prosdorf, Cham - Das Mysterium um den Piano-Mann Andreas Grassl weitet sich immer mehr aus. Nun soll es doch stimmen, dass der 20 jährige psychische Probleme hat. Jetzt packt sein Vater Josef Grassl aus Prosdorf bei Cham gegenüber der englischen Zeitung Daily Telegraph aus, und behauptet, dass sein Sohn kein Betrüger sei.
Er gab weiter an, er wüsste nicht, was genau passiert ar, seitdem er und seine Frau ihren Sohn bei der Polizei als Vermisst meldete. Dies soll nach Angaben von Grassl vergangenen Mai gewesen sein. Weiter hieß es, dass es den Familienangehörigen ein Rätsel sei, wie er nach England gekommen ist, und ob er sich tatsächlich das Leben nehmen wollte.
Da die Familie seit 25 Jahren auf ihren Bauernhof Tag ein Tag aus arbeiten muss und sie dadurch auch keine Zeit haben eine Tageszeitung zu lesen, entging ihnen die in den Medien weltweit ausgestrahlte Suchaktion. Weiterhin besteht auch Unklarheit darüber, ob der Piano-Mann seinem Namen, den ihm die Presse verlieh, wirklich auch gerecht werden könne. In der englischen Presse hieß es zuerst, dass er ein Klaviervirtuose sei, was allesdings später dementiert wurde. "Er hätte die ganze Zeit nur eine Taste auf dem Klavier betätigt, und das immer wieder." Weiterin wurde behauptet, dass er zu Hause Keyboard spielte, was er sich auch selbst beigebracht haben soll und einige Melodien kennt, aber dennoch kein Virtuose sei.
Das Mysterium um diesen Mann bleibt anscheinend doch noch offen, da niemand genau sagen kann ob er nun psychisch krank ist oder geschauspielert hat.
Gestern wurde im Laufe des Tages bekannt, das die angelaufenen Kosten in England nun doch nicht von den Behörden und dem Krankenhaus eingeklagt werden.
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