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St. Louis/USA - Erstmals ist bei einem Anthropologen der Gedanke aufgekommen, dass unsere Vorfahren möglicherweise nicht mit nackten Füßen gegangen sind, sondern Schuhe in Form von Lederhäuten oder ähnliches Getragen haben.
Wie der Anthropologe Erik Trinkhaus von der Washington University in St. Louis erklärt, habe er sich die Füße von einigen Frühmenschen aus der Steinzeit, die in Europa und Asien lebten, sehr genau angesehen. Er stellte dabei fest, dass die kleinen Zehen nicht kräftig genug im Verhältnis zu den Knochen von Fuß und den Beinen ausgebildet waren und sich nicht wesentlich gegenüber den Zehen an Menschen aus der heutigen Zeit verändert haben.
Er schließt darauf, dass die Steinzeitmenschen vor rund 26.000 Jahren schon Schuhe getragen haben könnten, die aus Leder oder Rinde hergestellt wurden.
In wissenschaftlichen Fachkreisen sorgte diese neuartige Theorie für Aufregung, da dies zu hefitgsten Spekulationen über die Darwin'sche Evolutionstheorie führte. Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, das dies ein weiteres Indiz zur Widerlegung der Theorie von Darwin ist.
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