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Athen / Griechenland - Die mysteriöse Absturzursache der Boeing 737 - 300, die am 14.08.2005 121 Opfer forderte, regte so manchen Ufogläubigen zu heftigen Spekulationen an. Die Tatsache, dass einige der toten Passagiere total vereist und wieder andere verkohlt aufgefunden wurden, gab selbst den Untersuchungsbeamten etliche Rätsel auf.
Hypothesen, dass die Fluggäste bereits in der Luft an einer Gasvergiftung verstarben oder das Bewusstsein verloren hätten, konnten die griechischen Gerichtsmediziner nicht bestätigen, da die Pathologen anhand der 6 Leichen, die bis heute obduziert wurden, davon ausgehen, dass die Insassen bis zum Aufprall noch lebten. Ob sie ohnmächtig waren konnten die Mediziner noch nicht feststellen, da hierfür zusätzliche Untersuchungen nötig sind.
Sicher ist jedoch, dass die Piloten ohne Bewusstsein waren, als die Boeing noch in der Luft kreiste, denn als deren Kontakt zur Flugsicherung abbrach wurden zwei Militärmaschinen hochgeschickt, um nach den Ursachen zu forschen. Ein Flughafenangestellter teilte mit, dass die Piloten der zyprischen Billig-Airline Helios zusammengesackt in der Kabine gesehen wurden.
Offene Fragen gibt es auch hinsichtlich des Stimmrekorders, der trotz intensivster Suche nicht gefunden werden konnte. Da nur der leere Behälter geborgen wurde, sind die Untersuchungsexperten nicht in der Lage, den Wortwechsel zwischen Flugsicherung und Piloten im nachhinein nachzuvollziehen. Spezialisten in Paris versuchen nun anhand des vor kurzem aufgefundenen Flugschreibers, den Verlauf der Katastrophe zu rekonstruieren, um einige mysteriöse Umstände aufzuklären.
Warum die Sauerstoffmasken herunterhingen und die Maschine mittels des Autopiloten, solange über den Athener Flughafen kreiste bis der Treibstoff aufgebraucht war konnte noch nicht ermittelt werden.
Ein paar UFO-Gläubige vermuten sogar, dass Aliens hinter den mysteriösen Umständen der Athener Katastrophe stecken könnten und verweisen auf die mysteriöse Stardust- Flugzeugkatastrophe.
Die am 2. August 1947 gestartete Lancaster-Maschine Stardust, die samt der 5 Crew-Mitglieder und 6 Passagiere, bei einem Flug über den Anden von Buenos Aires (Argentinien) nach Santiago (Chile) auf nebulöse Weise verschwand, wurde ebenfalls mit einer UFO-Theorie in Verbindung gebracht.
Im Februar 2000, als eine Expedition die Trümmerteile der abgestürzten Maschine fand, sollte sich das Mysterium um das geheimnisumwitterte Verschwinden jedoch nahezu aufklären. Anscheinend waren weder Pilot noch Passagiere den Aliens in die Hände gefallen, denn anhand einer Gen-Analyse der Leichenteile, die an der Absturzstelle gefunden wurden, konnten Mediziner die Identität der Opfer feststellen.
Trotzdem halten sich die Gerüchte, dass die Stardust einer außerirdischen Attacke zum Opfer fiel, da die hinzugezogenen Untersuchungsexperten die genaue Unglücksursache nicht ermitteln konnten. Vermutlich sackte die Maschine, ohne ersichtlichen Grund, wie ein Stein zu Boden, denn die Propeller müssen beim Aufprall noch rotiert haben.
Die letzte Morsenachricht des Funkers, Dennis Harmer, ETA SANTIAGO 17.45 STENDEC gibt ebenfalls noch Rätsel auf, denn sie wurde bis zum heutigen Tag nicht eindeutig entschlüsselt.
Auch der Flugzeugabsturz in Athen mag mysteriös anmuten, doch letztendlich erwarten die Angehörigen der Opfer wohl eher eine irdische Erklärung für die Ursache der Tragödie.
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